Hydrierung von Aminen (gas-flüssig-Systeme)

  • Ansprechperson: Dr. Peter Pfeifer, Dr. Andreas Kölbl
  • Förderung: Helmholtz-Energieallianz

Vor dem Hintergrund der energie- und stoffeffizienten Erzeugung von chemischen Produkten und den Möglichkeiten der dezentralen Produktion müssen neue Wege in der Prozesstechnik eingeschlagen werden. Reaktionen, bei denen Reaktanden in der Gasphase und Flüssigphase in Gegenwart eines festen Katalysators umgesetzt werden müssen, sind in konventionellen Reaktoren häufig vom Stofftransport in der flüssigen Phase limitiert.

Aufgrund der Möglichkeiten zur Erzeugung hoher volumenspezifischer Grenzfläche zwischen Gas und Flüssigkeit in Mikroreaktoren ist eine Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeiten zu erwarten.

Am Beispiel der Hydrierung von Nitrobenzol werden daher am Institut verschiedene Reaktordesigns und Methoden der Katalysatorintegration in den Mikroreaktor für solche Reaktionsklassen untersucht.

Mikroreaktor mit auswechselbaren Strukturen für Grundlagenuntersuchungen zum Stofftransport/Reaktionsgeschwindigkeit bei Mehrphasensystemen; im Ausschnitt Mikrostruktur zur Befüllung mit Katalysator zwischen den "Säulen" und gestufter Zugabe des gasförmigen Reaktanden zum flüssigen Reaktanden
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