Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT)

F3Factory

  • Ansprechpartner:

    Haas-Santo, Katja

  • Förderung: EU
  • Partner: insg. 26
  • Starttermin: 01.06.2009
  • Endtermin: 31.07.2013

Das EU-Projekt F3Factory hatte zum Ziel die Entwicklung effizienter und nachhaltiger Prozesse in der Chemieindustrie Effizienz sowie Flexibilität zu steigern: Die Fabrik der Zukunft ist effektiver, flexibler und schont vor allem die Ressourcen wesentlich besser als heutige Standards.

Projektbeschreibung

Logo F3FactoryDas Projekt lief vom 1. Juni 2009 bis zum 31. Juli 2013 mit einem Budget von ca. 30 M€, 18 M€ Förderung der EU im Zuge des 7. Rahmenprogramms. F3 Factory steht für „Flexible, Fast and Future Factory“: Das Konsortium aus 26 Partnern will mittels schnellerer und flexiblerer Herstellungsverfahren die weltweite Technologieführerschaft der europäischen Chemieindustrie nachhaltig stärken und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Ziel ist es, die modulare kontinuierlich betriebene Fabrik (F3 Factory) methodisch zu entwickeln, zugehörige Prozesse und Schnittstellen zu standardisieren sowie die F3 Factory für konkrete Produkte zu demonstrieren. Die Effizienz und Skalierbarkeit von world-scale Anlagen soll mit der Flexibilität einer Batch-Anlage kombiniert werden. Dazu sollen ganzheitliche Strategien zur Prozessintensivierung angewendet werden, um sparsamer mit den eingesetzten Rohstoffen und Energien umzugehen. Denn zusammen bedingen diese rund 70 bis 80 Prozent der Herstellungskosten und damit meist deutlich mehr als der Kostenfaktor Arbeit.

Im Fokus von F3 Factory stehen ebenso die Entwicklung konkreter Produkte wie lösungsmittelfreie Polymere, kundenspezifisch differenzierte Tenside, hochwertige Wirkstoffzwischenstufen und innovative Werkstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Das Demonstrations- sowie Entwicklungszentrum INVITE wurde als Forschungsgesellschaft der TU Dortmund und Bayer Technologies Services im CHEMPARK Leverkusen gebaut.

Das IMVT war in 2 industriellen Beispielprozessen (Batch-to conti in der pharmazeutischen Industrie (Link: Detailbeschreibung) und dezentrale Herstellung von Tensiden (Detailbeschreibung) mit der Entwicklung von modularen, flexiblen Mikrostrukturreaktoren beteiligt.

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