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Institut für Mikroverfahrenstechnik
Institutsleiter

Institutsleiter:

Prof. Dr.-Ing. Roland Dittmeyer

Campus Nord
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel.: +49 721 608-23114
Fax: +49 721 608-23186
Mail: roland dittmeyerUwr0∂kit edu

Seminare

VORTRAG ABGESAGT

 

Jan Speck

"Untersuchung der in-situ CO2-Abtrennung aus dem Reaktionsgemisch der Wassergaskonvertierungsreaktion mittels eines Doppelschicht-Hydroxids"

 

19.03.2020, 11.00 Uhr

 

 

Campus Nord, Gebäude 605,

1. Etage, Raum 201, Besprechungsraum IMVT

 

 

 

Willkommen am IMVT

Das Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT) wurde im Juli 2001 gegründet, um neuartige Mikrostrukturen für eine technologische Erneuerung der Verfahrenstechnik nutzbar zu machen. Vorausgegangen waren bahnbrechende Untersuchungen zur Fertigung metallischer Mikrostrukturapparate und deren Einsatz für verfahrenstechnische Anwendungen in der damaligen Hauptabteilung Versuchstechnik und zuvor am Institut für Kernverfahrenstechnik des Forschungszentrums Karlsruhe unter Leitung von Dr. Klaus Schubert seit Ende der 80er Jahre.

Animation verschiedener IMVT Bilder

Heute ist das IMVT eine der weltweit führenden akademischen Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Mikroverfahrenstechnik. Ein internationales Team von über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus verschiedenen Fachrichtungen befasst sich mit der Konstruktion und Fertigung von Mikrostrukturapparaten, mit Grundlagenuntersuchungen zu Transportvorgängen und chemischen Reaktionen in Mikrostrukturen und mit dem Einsatz von Prototypen in ausgewählten thermischen und chemischen Prozessen. Zusätzlich zu den grundfinanzierten Forschungsvorhaben im Rahmen der Helmholtz-Programme werden Drittmittel-Projekte in Kooperation mit der Industrie sowie mit akademischen Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland durchgeführt.

 

Auf ZEIT ONLINE Campus ist ein Artikel zur Arbeit des IMVT erschienen:

Erneuerbare Kraftstoffe aus Kohlendioxid und regenerativer Energie

 

 

 

Sara Claramunt wird mit dem Best Poster Award auf der Dechema ProcessNet HDVT_MEM20-Jahreskonferenz ausgezeichnet

Die jährliche Konferenz der Dechema-ProcessNet-Fachgruppen für Hochdruckverfahrenstechnik und Membrantechnologie wurde vom 17.02.2020 bis 19.02.2020 in Freising (Deutschland) veranstaltet. Wissenschaftler, Ingenieure und Unternehmensvertreter nahmen an diesem Event teil und besprachen grundlegende Fragen und technische Anwendungen in den parallel ablaufenden Vortragsreihen beider Themenbereiche. Frau Sara Claramunt gewann den Best Poster Award für ihre Arbeit zum Thema "Dampfentfernung mit Membran-Mikroreaktoren zur Konzentration von Zuckerlösungen".

Link zur Dechema-Veranstaltung

 

 

 

Power-to-X: Kohlendioxidneutrale Kraftstoffe aus Luft und Strom

Im Rahmen des von der Bundesregierung geförderten Kopernikus-Projekts P2X: Integrierte Versuchsanlage im Containermaßstab stellt Kraftstoffe aus Kohlendioxid der Luft und Öko-Strom her

 

Weltweit erste integrierte Power-to-Liquid (PtL) Versuchsanlage zur Synthese von Kraftstoffen aus dem Kohlendioxid der Luft. (Foto: Projekt P2X/Patrick Langer, KIT)    

 

Die Sektoren Strom und Mobilität zu verbinden, kann einige Herausforderungen der Energiewende bewältigen: Ökostrom ließe sich langfristig speichern, Kraftstoffe mit hoher Energiedichte wären kohlendioxidneutral nutzbar. Wie Sektorenkopplung aussehen kann, haben Forschungspartner des Kopernikus-Projektes P2X nun auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gezeigt und die ersten Liter Kraftstoff aus Kohlendioxid und Ökostrom produziert. Sie integrierten in einer containerbasierten Versuchsanlage erstmals alle vier benötigten chemischen Prozessschritte zu einem kontinuierlichen Verfahren mit maximaler Kohlendioxid-Ausnutzung und besonders hoher Energieeffizienz [Auszug aus der KIT-Presseinformation].

 

Vollständige Presseinformation des KIT: http://www.kit.edu/kit/pi_2019_107_kohlendioxidneutrale-kraftstoffe-aus-luft-und-strom.php

Kopernikus-Projekt P2X: https://www.kopernikus-projekte.de/projekte/power-to-x

 

Aktuelles

DFG-Forschungsgruppe „ProMiSe" geht in die zweite Runde

Der DFG-Hauptausschuss hat am 2. Juli der Fortsetzung der DFG-Forschungsgruppe 2383 "Erfassung und Steuerung dynamischer lokaler Prozesszustände in Mikroreaktoren mittels neuer in-situ-Sensorik (ProMiSe)" für weitere drei Jahre zugestimmt. Die Forschungsgruppe geht auch in der am 1. August beginnenden zweiten Förderphase unverändert mit vier standortübergreifenden Teilprojekten in Karlsruhe und Freiburg an den Start. Es stehen mehrphasige Systeme in Mikrokanälen bei der Verdampfung, der heterogenen Katalyse, der Photochemie und der Nanopartikelsynthese im Fokus. Mikrosensoren und mikrooptische Analysensysteme werden eingesetzt, um diese Prozesse orts- und zeitaufgelöst zu verfolgen. Basierend auf den lokalen Daten soll außerdem eine modellgestützte Prozessregelung und Prozessführung demonstriert werden.

Link zur DFG-Pressemitteilung: https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung_nr_31/index.html

Die ‚Crowd Oil‘-Vision im Podcast

Dezentral und gekoppelt an Gebäudeinfrastruktur könnten zukünftig klimaneutrale Kraftstoffe aus CO2 hergestellt werden. Durch die dezentrale Struktur und die Kopplung an Gebäude würde eine Vielzahl neuer Akteur*innen für die Energiewende mobilisiert. Der Ertrag der Anlagen würde von den individuellen Akteur*innen oder gemeinschaftlich erwirtschaftet. Roland Dittmeyer, Michael Klumpp & Paul Kant sprechen mit Frank Thelen im Podcast ausführlich über diese technische und gesellschaftliche Vision von ‚Crowd Oil‘.

Der Podcast ist auf der Website von Frank Thelen unter https://frank.io/de/podcast/e002-co2-klimaanlagen/  verfügbar.

Die Original-Veröffentlichung ‚Crowd Oil not Crude Oil‘ ist unter https://www.nature.com/articles/s41467-019-09685-x  verfügbar.

 
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